Freitag, 30. März 2018

Es war kein Dachbodenfund.

M anchmal verschwinden die Erinnerungen an einen Sommerurlaub schon nach kurzer Zeit. Urlaubsphotos verschwinden in Kisten und Reisekoffern, die dann jahrelang auf dem Dachboden liegen, in Vergessenheit geraten und mit den Jahren verstauben. Nicht in diesem Fall.
Fein säuberlich aufgehoben und vor Staub und Schmutz geschützt lagerten Farbnegativfilmstreifen über viele Jahre in einem Aktenordner. Eingestellt sind Urlaubsphotos, die auf der Insel Naxos im September 2005 entstanden sind, in einer Zeit, bevor die sogenannte digitale Bilderflut kam.
Die Urlaubsphotos zeigen Bilder vom bunten Strandleben am Maragas Badestrand unter einem postkartenblauen Himmel, Urlauber am Strand, Urlauber am Meer, Bilder von den Ferienwohnungen, vom Campingplatz und von Tavernen in der näheren Umgebung. Die Urlaubsphotos waren kein Dachbodenfund.
Sollte ein Motiv, eine Szene, ein Gegenstand in schwarzweiss oder in Farbe photographiert werden? Diese Frage mussten Photographinnen und Photographen früher rechtzeitig beantworten, bevor sie den Film in die Kamera einlegten. Es sei denn, man hatte immer zwei Kameras dabei. Eine Kamera für schwarzweiss Filme und eine für Farbfilme.
Der Plaka Strand ist einer der längsten Strände auf der Insel Naxos. Er liegt zwischen der kleinen Ortschaft Aghia Anna mit dem Strand von Aghia Anna und dem Strand von Orkos im Süden. Am Strand stehen fast keine schattenspendenden Bäume, abgesehen von wenigen Tamarisken. So sieht man auf den Bildern vom September 2005, dass die Badegäste ihren eigenen Sonnenschirm mit an den Badestrand brachten, manchmal auch noch ein ein kleines Zelt, um sich vor dem Wind zu schützen.
Im Hintergrund sind auch schon die bedrohlichen Paraden der Sonnenschirme und Strandliegen zu erkennen, die von den Besitzern aufgestellt wurden, die ihre Ferienwohnungen und Ferienhäuser gleich hinter der Sandstrasse gebaut hatten. So konnten ihre Feriengäste für eine lange Zeit des Tages im Schatten eines Sonnenschirmes das Strandleben geniessen.
In den letzten Jahren wurden für die sonnenhungrigen Badegäste mehr und mehr Sonnenschirme aufgestellt. Dazu kann man Strandliegen mieten. In der Hauptreisezeit verschwindet der sichtbare Sandstrand mehr und mehr. Da ist die Frage gestattet, wem gehört eigentlich der Strand. Im September 2005 war der Sandstrand über viele Quadratmeter noch gut sichtbar.
Die Urlaubsphotos waren kein Dachbodenfund. In einem Aktenordner warteten zahlreiche Farbnegativfilmstreifen von mehreren Kleinbildfilmen auf eine Neuentdeckung. Sie hatten die vielen Jahre erstaunlich gut überstanden. Die Farbstoffe waren noch nicht ausgebleicht. Nichts war verstaubt, nichts angeklebt oder zusammengeklebt. Die Farbnegativfilmstreifen waren in Archivierungshüllen gelagert, um sie vor dem nagenden Zahn der Zeit zu schützen. Die Farbnegativfilmstreifen wurden eingescannt und auf CD kopiert. Nicht alle Bilder wurden eingestellt.

Sonntag, 18. März 2018

Die Dorfstrasse.

Ein mit grossen Steinplatten befestigter Weg ist der Dorfstrasse eines kleinen griechischen Dorfes nachempfunden. Die Schattenbilder auf der rechten Bildseite zeigen an, dass die Aufnahme am Vormittag entstand. Erstellungsdatum: September 2005.
Ein mit grossen Steinplatten befestigter Weg ist der Dorfstrasse eines kleinen griechischen Dorfes nachempfunden. Aus respektvoller Ferne photographiert sieht man weit im Hintergrund einige Feriengäste, die sich anscheinend auf den Weg zum Strand begeben. Die Schattenbilder auf der rechten Bildseite zeigen an, dass die Aufnahme am Vormittag entstand. Erstellungsdatum: September 2005.
Die Dorfstrasse aus der entgegengesetzten Richtung photographiert. Jetzt sind die Schattenbilder auf der linken Seite abgebildet. Auf beiden Seiten der Dorfstrasse hatte ein fleissiger und geschickter Gärtner Palmen, kleine Bäume, Sträucher und Blumen gepflanzt. Erstellungsdatum: September 2005.
Vor den Ferienwohnungen standen schon damals Sträucher und kleine Bäume mit wunderschönen, farbenprächtigen Hibiskusblüten. Die hatte ein fleissiger und geschickter Gärtner auf beiden Seiten der Dorfstrasse gepflanzt, gehegt, gepflegt und jeden Tag bewässert. Erstellungsdatum: September 2005.

Dienstag, 27. Februar 2018

Die Ferienwohnungen.

Vor den Ferienwohnungen standen gewaltige schattenspendende Bäume. Erstellungsdatum: September 2005.
Vor den Ferienwohnungen standen gewaltige schattenspendende Bäume. Rechts im Bild die Ferienwohnung 31. Erstellungsdatum: September 2005.
Von der Veranda der Ferienwohnung 31 auf die gegenüberliegenden Ferienwohnungen 15 und 16 photographiert. Erstellungsdatum: September 2005.
Auf der Veranda der Ferienwohnung. Erstellungsdatum: September 2005.
Auf der Veranda der Ferienwohnung. Erstellungsdatum: September 2005.
Auf der Veranda der Ferienwohnung. Erstellungsdatum: September 2005.
Auf der Veranda der Ferienwohnung. Erstellungsdatum: September 2005.

Das farbenfrohe Strandleben.

Am Maragas Strand. Für ein Erinnerungsphoto an den September 2005 hatte ein Badegast mit kleinen Steinchen ein Mosaik auf dem Sand erstellt, wohl wissend, dass mit der nächsten grossen Welle die Steinchen wieder weggespült würden. Erstellungsdatum: September 2005.
Das Mosaik vom September 2005 am Maragas Strand. Erstellungsdatum: September 2005.
Strandleben am Maragas Strand. Erstellungsdatum: September 2005.
Strandleben am Maragas Strand. Erstellungsdatum: September 2005.
Das Meer ladet zum Bade. Der Strand ladet zum Lesen. Lesevergnügen am Maragas Badestrand. Erstellungsdatum: September 2005.
Der Photograph stand mit einer wasserdichten Kamera im Wasser, um das Strandleben aus geringer Ferne zu betrachten. Am Maragas Badestrand tummelten sich Bikiniträgerinnen und Männer in gestreiften Badeshorts. Erstellungsdatum: September 2005.
Nach dem Lesevergnügen wieder schwimmen, sich im Meer entspannen, dann wieder sonnenbaden und am Strand wieder zur Ruhe kommen und ein weiteres Kapitel lesen. Erstellungsdatum: September 2005.
Strandleben am Maragas Strand. Erstellungsdatum: September 2005.
Farbenfrohes Leben am Maragas Strand. Die Badegäste brachten ihre eigenen Sonnenschirme mit an den Badestrand, auch kleine Windschutzzelte. Der plötzlich aufkommende Wind konnte unangenehm sein. Erstellungsdatum: September 2005.
Gestern wie heute liefen und laufen fliegende Händler aus fernen Ländern, schwer bepackt mit ihren Waren, T-Shirts, Sonnenbrillen, Ferngläser, Sonnenhüte und Kappen, den ganzen Tag den Badestrand auf und ab, die lange Strecke von Aghia Anna bis nach Plaka, und versuchten die Badegäste mit ihren Waren zu beeindrucken. Daran wird sich auch in der Zukunft nichts ändern. Erstellungsdatum: September 2005.
Fliegende Händler aus fernen Ländern liefen den ganzen Tag den Badestrand auf und ab. Sie liefen unermüdlich die lange Strecke von Aghia Anna bis nach Plaka, und versuchten die Badegäste mit ihren Waren zu beeindrucken. Manchmal waren sie beim Versuch etwas zu verkaufen erfolgreich, manchmal erfolglos. Der fliegende Händler im weissen T-Shirt, von Badegästen umringt, hatte seine Waren ausgebreitet. Interessiert schauten die Badegäste auf die ausgebreiteten Waren. Erstellungsdatum: September 2005.
Der fliegende Händler im weissen T-Shirt, immer noch von Badegästen umringt, war kurz vor einem erfolgreichen Verkauf. Eine Photographin verliess eilend den Ort des Geschehens, um sich mit ihrer Kamera für ein Erinnerungsphoto in Position zu bringen. Erstellungsdatum: September 2005.
Nach dem geglückten Verkauf sollte immer noch genügend Zeit für ein Erinnerungsphoto ein. Der Verkauf am Strand wurde mit mindestens zwei Photographien dokumentiert. Eine glückliche Käuferin und ein überglücklicher Verkäufer posierten für das Erinnerungsphoto. Man sieht es auf dem Bild deutlich, der fliegende Händler im weissen T-Shirt freute sich über seinen Verkauf. Erstellungsdatum: September 2005.
Die glückliche Käuferin und das gekaufte Objekt. Der fliegende Händler hatte die Szene am Badestrand schon wieder verlassen. Erstellungsdatum: September 2005.
Am Ende eines Badetages am Maragas Strand. Erstellungsdatum: September 2005.


Montag, 26. Februar 2018

Auf dem Maragas Campingplatz.

Das Leben auf dem Maragas Campingplatz. In der Erinnerung bleiben bunte Zelte, die von Feriengästen unter einem schattenspendenden Sonnendach aus Bambusrohren aufgebaut wurden, blaugrüne Stühle als Sitzgelegenheiten, Badetücher, die an Wäscheleinen zum Trocknen hängen. Erstellungsdatum: September 2005.
Das Leben auf dem Maragas Campingplatz. In der Erinnerung bleiben bunte Zelte, die unter einem schattenspendenden Sonnendach aus Bambusrohren aufgebaut wurden. Erstellungsdatum: September 2005.
Das Leben auf dem Maragas Campingplatz. In der Erinnerung bleiben Feriengäste, die vor dem Zelt an einer riesigen hölzernen Kabeltrommel sitzen. Die hölzernen Kabeltrommeln wurden gerne als Tischersatz genutzt. Erstellungsdatum: September 2005.
Auf dem Maragas Campingplatz. In der Erinnerung bleiben Feriengäste, die vor dem Zelt an einer riesigen hölzernen Kabeltrommel sitzen, die zu einem Campingtisch umfunktioniert wurde. Erstellungsdatum: September 2005.
Das Leben auf dem Maragas Campingplatz. In der Erinnerung bleiben Feriengäste, die unter dem schattenspendenden Sonnendach aus Bambusrohren in Hängematten schliefen. Erstellungsdatum: September 2005.
Das Leben auf dem Maragas Campingplatz. In der Erinnerung bleiben Feriengäste, die man nie wiedergetroffen hat.
Eines schönen guten Tages hatten die beiden jungen Frauen auf dem Maragas Campingplatz Abschied genommen von ihren Zeltnachbarn, das Zelt abgebaut, ihre Siebensachen in grosse Rucksäcke gepackt, hatten den Campingplatz in Richtung Bushaltestelle verlassen, waren rechtzeitig mit dem Bus zum Hafen gefahren und hatten die Nachtfähre nach Piräus genommen. Erstellungsdatum: September 2005.

Die Taverne von Manoli.

Auf der Sandstrasse zur Taverne von Manoli, direkt am Maragasstrand gelegen. Erstellungsdatum: September 2005.
Die Taverne von Manoli, direkt am Maragasstrand gelegen. Erstellungsdatum: September 2005.
Die Taverne von Manoli, direkt am Maragasstrand gelegen. Tische und Stühle standen im Jahr 2005 noch auf dem Sandstrand, gleich neben der Sandstrasse. Mit den Stühlen auf dem Sand zu sitzen, das war manchmal eine ziemlich wackelige Angelegenheit. Die Holzplankenterrasse wurde erst später gebaut. Erstellungsdatum: September 2005.
Die Taverne von Manoli, direkt am Maragasstrand gelegen. Tische und Stühle standen im Jahr 2005 noch auf dem Sandstrand. Erstellungsdatum: September 2005.
Die Taverne von Manoli, direkt am Maragasstrand gelegen. Erstellungsdatum: September 2005.
Ein Phototermin in der Taverne. Aufgenommen in der Taverne von Manoli. Links im Bild steht Manoli, der Eigentümer der Taverne, rechts im Bild seine Frau. Erstellungsdatum: September 2005.

Sonntag, 25. Februar 2018

Die Taverne Paradiso.

Die Taverne Paradiso. Die blaugrünen Tische und Stühle unter der grossen Tamariske. Erstellungsdatum: September 2005.
Die Taverne Paradiso. Die blaugrünen Tische und Stühle unter der grossen Tamariske. Erstellungsdatum: September 2005.
Die Taverne Paradiso. Die blaugrünen Tische und Stühle unter der grossen Tamariske. Erstellungsdatum: September 2005.
Die Taverne Paradiso. Die blaugrünen Tische und Stühle unter der grossen Tamariske. Erstellungsdatum: September 2005.
In Erinnerung an die Tamariske der Taverne Paradiso im Jahr 2005.
Auf den Bildern vom September 2005 sind die blaugrünen Tische und Stühle unter der grossen Tamariske leer und unbesetzt. Nach so vielen Jahren sollte man sich einen Rückblick gönnen, sich für eine kurze Zeit zurücklehnen und zurückschauen. Mit etwas Phantasie tauchen dann in der Erinnerung eindrucksvolle Bilder auf, wie damals, zu jeder Tageszeit die Tavernengäste unter der grossen Tamariske sassen. Die Tavernengäste hatten es genossen, am frühen Morgen, noch in der Stille, unter der grossen Tamariske zu sitzen. Es war wohltuend, unter der grossen Tamariske zu sitzen und aus einer kleinen Mokkatasse den ersten griechischen Kaffee genussvoll zu schlürfen, dabei auf den Sandstrand zu blicken, auf das Meer mit seinen wechselnden Farben und die weit im Hintergrund liegende Nachbarinsel Paros. Erstellungsdatum: September 2005.
Die Taverne Paradiso. Erstellungsdatum: September 2005.
Die Taverne Paradiso. Erstellungsdatum: September 2005.

Es war kein Dachbodenfund.

M anchmal verschwinden die Erinnerungen an einen Sommerurlaub schon nach kurzer Zeit. Urlaubsphotos verschwinden in Kisten und Reisekoffer...